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Warum Frauen von der Altersarmut viel stärker betroffen sind und was du aktiv tun kannst

Wusstest du, dass Frauen in der Rente schlechter gestellt sind?

 

Weißt du, wie lange du überhaupt arbeiten möchtest?

 

Hast du dich schonmal mit deiner Rente beschäftigt?

Du kannst den aktuellen Blogartikel auch als Podcast hören:

Warum soviel Angst verbreitet wird

Täglich stehen unzählige Berichte zum Thema „Altersarmut von Frauen“ in der Presse. Anstatt einer neutralen Berichterstattung liest du viele Headlines, die voller Angst und Grauen in deine finanzielle Zukunft schauen.

 

Es ist egal, wo du dich über das Thema Rente informierst, überall wird mit deiner Angst und den dunkelsten Zukunftsaussichten gespielt. Du liest Dinge, wie

 

  • Frauen und Altersarmut: Wie ungerecht
  • Altersarmut: Frauen sind besonders betroffen
  • Arm, alt, weiblich
  • Ostrenten und Altersarmut: Die Pech-gehabt-Frauen
  • Altersarmut bei Frauen: Sie kochen Kohlrabiblätter aus
  • Frauen und Altersarmut: Sie ziehen den Kürzeren
  • Frauen sind doppelt benachteiligt
  • Mit 140,- EUR überleben?
  • Angst vor Altersarmut bei Frauen deutlich ausgeprägter
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Die Worte sind bewusst so getroffen, weil sie Aufmerksamkeit in dir erregen sollen. Das funktioniert auch total gut. Denn die Headlines „triggern“ etwas in dir und du schaust automatisch hin. Dinge, die negativ sind, ziehen deine Aufmerksamkeit automatisch viel mehr an, als die Dinge, die positiv sind.

 

Du siehst die unterschiedlichen Aussagen und sofort geht deine innere Stimme an, die das Gelesene bewertet. Sie sagt dir, dass es ungerecht ist, was da abläuft und das es nicht sein darf, dass die Situation so ist. Du wirst immer aufgeregter, weil du dich plötzlich mit einem möglichen schlechten Szenario verbunden fühlst.

 

Die sachliche Aussage erreicht dein Gehirn, das wiederum eine Ableitung macht, wie du es bewerten „sollst“ . Dein Gefühlsleben kommt in Wallung, weil dein Gehirn Stresshormone ausschüttet, die sofort in dir eine körperliche Reaktion auslösen: Kampf oder Flucht. Diese automatisierte Funktion ist seit der Steinzeit in dir verankert.

Wenn dich deine negativen Gefühle beherrschen, dann führt es dazu, dass du dich richtig groß aufregen kannst. Deine Aufregung verursacht, das du hauptsächlich an das Problem und nicht an die Lösung denkst. Und die Lösung ist das, was so unendlich wichtig ist. Denn nur sie sorgt dafür, dass du dir in Zukunft das Leben schaffen kannst, das du dir wünscht. Du möchtest heute gut leben und auch später. Das ist auch der Grund, warum du unbedingt auf die Lösung – und nicht auf das Szenario – schauen musst, das eintreten kann.

 

Das ist auch ein großer Unterschied für deinen finanziellen Erfolg. Die Headlines in der Presse zeigen Probleme auf und malen schwarze Zukunftsaussichten aus – vergessen aber dabei, dass es so viele Möglichkeiten zur Lösung gibt. Darum geht es in der Berichterstattung in den Medien nicht.

 

Sie spielen mit deiner Angst und Angst führt oft dazu, dass du unfähig bist, an der Lösung der Herausforderung zu arbeiten.

 

Bestimmte Lebensphasen haben zur Folge, dass du in deiner Rente erstmal schlechter gestellt bist. ABER es gibt auch richtig gute Lösungen, die für die unterschiedlichen Konstellationen finanzielle Freiheit schaffen.

Welche Gründe dazu führen, dass du als Frau in der Rente schlechter gestellt bist

Es gibt unterschiedliche Ursachen, die dazu führen, dass Frauen von der Altersarmut stärker betroffen sind. Dazu gehören Gründe, wie

  • Weniger Gehalt für gleiche Tätigkeiten

  • Teilzeitbeschäftigung oder Minijob

  • Schlechtere Steuerklasse bei Verheirateten

  • Finanzielle Abhängigkeit vom Partner

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Weniger Gehalt für gleiche Tätigkeiten

Ein großer Grund, warum Frauen mehr von der Altersarmut betroffen sind, ist die Tatsache, dass Frauen für gleiche Tätigkeiten durchschnittlich 21% weniger verdienen, als ihre männlichen Kollegen. Das macht fast ein Viertel deines Gehaltes aus.

 

Das ist ein großes Thema, das seit vielen Jahren aktiv diskutiert wird. Und langsam finden auch gesellschaftliche Veränderungen statt. Um sich nicht alleine drauf zu verlassen, ist es extrem wichtig, dass du für deinen finanziellen Erfolg alleine einstehst.

 

Das kannst du aktiv tun, in dem du das Gehalt verhandelst, das du verdienst. Auch wenn das herausfordernd sein kann, ist das der direkteste Weg, um mehr Geld zu bekommen. Du kannst dich bei diesem Prozess von dem professionellen Coach begleiten lassen.

 

Da über das Gehalt häufig nicht viel oder gar nicht gesprochen wird, kann es sein, dass du nicht weißt, was deine männlichen Kollegen verdienen. Das kannst du mit Hilfe des Betriebsrats in Erfahrung bringen, wenn du in einem Unternehmen mit mehr als 200 Angestellten arbeitest.

 

Das funktioniert durch das „Entgelttransparenzgesetz“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Gesundheit.

Babett Mahnert - Finanzen für Frauen

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Teilzeitbeschäftigung oder Minijob

Was das Thema Familie betrifft, ist das gesellschaftliche Bild noch sehr traditionell eingestellt. Das heißt, der Mann geht auf die Jagd, während sich die Frauen um Heim und Kinder kümmern.

 

Gerade in den ersten Jahren nach der Geburt von Kindern führt das dazu, dass Frauen gar nicht oder nur eingeschränkt arbeiten. Das heißt, in dieser Zeit tragen sie einen megawertvollen Beitrag für die Familie und somit auch für die Gesellschaft bei, der in kaum einer Form finanziell berücksichtigt wird.

 

Dieses Engagement führt dazu, dass du glückliche Kinder hast, aber in dieser Zeit kein eigenes Geld verdienst, mit dem du dir deine eigene Rente aufbauen kannst. Du zahlst durch dein geringeres Gehalt, wesentlich weniger in die gesetzlichen Versorgungssysteme ein und dein niedrigeres Nettogehalt führt zu einem geringeren monatlichen Sparbeitrag.

 

Wenn du einen Minijob ausübst, dann baust du noch weniger Ansprüche im staatlichen Sicherungssystem auf, weil viel geringere Rentenabgaben getätigt werden.

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Schlechtere Steuerklasse bei Verheirateten

 

Wenn du verheiratet bist, dann gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, wie du mit deinem Mann steuerlich verbunden sein kannst. Ihr könnt euch steuerlich trennen oder auch steuerlich gemeinsam veranlagen lassen. Das heißt, ihr macht eine gemeinsame Steuererklärung. Der letzte Fall ist wesentlich häufiger.

 

Wenn ihr steuerlich gemeinsam veranlagt seid und du weniger als dein Mann verdienst, dann gibt es die Möglichkeit, dass ihr unterschiedliche Steuerklassen nutzen könnt und somit auch unterschiedliche Steuern zahlt. Um hier die Vorteile zu nutzen, sieht es in der Praxis so aus, dass dein Mann mit seinem höheren Einkommen weniger Steuern zahlt, weil es in der gesamten Familienkonstellation MEHR netto bedeutet.

 

Das führt dazu, dass du mit deinem geringerem Einkommen, mehr Steuern zahlst. Das heißt, das du weniger netto in der Tasche hast, mit dem du weniger für deine Rente ansparen kannst.

 

 

Finanzielle Abhängigkeit vom Partner

 

Wenn Frauen sich um die gemeinsamen Kinder kümmern, dann führt es dazu, dass dein Partner für ein finanziell erfülltes Familienleben sorgt. Solange ihr glücklich und zufrieden bis ans Ende eurer Tage lebt, dann ist das grundsätzlich kein Problem.

 

Doch wie gestaltet sich die Situation, wenn einer von euch plötzlich merkst, dass ihr euch eine gemeinsame Zukunft nicht mehr miteinander vorstellen könnt?

 

Eine Möglichkeit ist, dass sich dein Partner von dir trennt. Du stehst plötzlich ohne deinen „Versorger“ da und hast nicht das Einkommen, das du brauchst.

 

Eine finanzielle Abhängigkeit sorgt dafür, dass du wirtschaftlich nicht in der Lage bist, ein eigenständiges Leben zu führen. Das heißt, das du im schlimmsten Fall mit deinem Partner zusammen bleibst, obwohl du überhaupt nicht mehr mit ihm glücklich bist. Das macht keinen von euch glücklich und das ist auch der Grund, warum ihr gerade mit Kindern auch regeln solltet, durch wen die Erziehung und die Begleitung eurer Kinder erfolgen soll.

Welche Gründe dazu führen, dass du als Frau in der Rente schlechter gestellt bist

Der allerwichtigste Punkt, um in deiner Rentenplanung voranzukommen ist, das du dich AKTIV dafür entscheidest, etwas zu tun. Und das nicht erst, kurz bevor du in deine Rente gehst, sondern schon viel früher. Am besten dann, wenn bestimmte Lebensereignisse zu einer Veränderung deiner Einkommenssituation führen.

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Der allerwichtigste Punkt, um in deiner Rentenplanung voranzukommen ist, das du dich AKTIV dafür entscheidest, etwas zu tun. Und das nicht erst, kurz bevor du in deine Rente gehst, sondern schon viel früher. Am besten dann, wenn bestimmte Lebensereignisse zu einer Veränderung deiner Einkommenssituation führen.

1. Sage „Ja“ zu deinem unbeschwerten Ruhestand und plane als nächstes die konkrete Schritte, die dich dabei unterstützen, dein großes Ziel auch zu erreichen.

 

2. Wenn du weniger verdienst, als du möchtest oder wie deine männlichen Kollegen, dann ist der nächste Schritt, dass du dich intensiv darauf vorbereitest, dich mit deinem Chef*in zu treffen, um über eine Gehaltserhöhung zu verhandeln. Bereite dich für das Gespräch extrem gut vor. Schaue dir deine letzten 12 Monate an und liste die Zahlen oder anderen anderen großen Mehrwert auf, den du für dein Unternehmen geleistet hast.

 

3. Wenn du selbständig bist, dann ist es total wichtig, dass du dir ausführlich über deine Preise Gedanken machst Höre dir zum Thema Preise für Selbständige unbedingt den Podcast mit Mediencoach Marike Frick an, in dem sie über ihre individuelle Preisentwicklung der letzten Jahre spricht. Spiegeln die Preise den Wert, den du an deinen Kunden auslieferst? Erstelle eine Kalkulation mit deinem aktuellen Preisen, deinen Arbeitsstunden und ziehe ein Fazit, ob die Zahl, die da herauskommt deinen Erwartungen entspricht.

 

4. Wenn du in einem Minijob oder in einer Teilzeittätigkeit bist, dann überprüfe regelmäßig, ob deine Arbeitszeit den Ansprüchen in deiner Familie entspricht. Erhöhe schrittweise deine Stunden, wenn es mit den Belangen deiner Familie passt. Je nachdem, was du machst und wie hoch dein Einkommen ist, kann es auch sinnvoll sein, dass du dir eine Putzfrau oder eine Kinderbetreuung zur Unterstützung holst. Das ist der Fall, wenn dein Gehalt höher ist als das deiner Putzfrau oder das deines Babysitters.

 

5. Überlege dir, ob es alternative Einkommensmöglichkeiten gibt, die du unabhängig von zu Hause ausüben kannst. Das kann zum Beispiel eine Tätigkeit sein, wie virtuelle Assistentin, Social Media Managerin, telefonische Ansprechpartnerin für Firmen usw. Du kannst auch darüber nachdenken, ob du ein „Onlineprodukt“, wie z.B. ein E-Book erstellen und umsetzen kannst, das dir nach einer bestimmten Zeit ein zusätzliches monatliches Einkommen ermöglicht.

 

6. Wenn du mit deinem Mann steuerlich vereinbart hast, dass er die bessere Steuerklasse mit weniger Abzügen bekommt, dann schließe mit ihm einen Vertrag, in dem ihr regelt, wer sich um eure Kinder kümmert und welchen finanziellen Ausgleich du dafür für welchen Zeitraum erhält. Das gibt dir auch große Sicherheit im Falle einer Trennung, weil du dann bereits Kapital angespart hast, das dir zur Verfügung steht.

FAZIT

Wenn Frauen durch bestimmte Umstände finanziell benachteiligt sind, ist es von entscheidender Bedeutung, dass du dich nicht auf deine Angst und das „Oh-Gott-wo-soll-das-hinführen“ konzentrierst, sondern das du bestimmte Umstände wahrnimmst und dich nicht von ihnen verunsichern lässt.

 

Ängste führen dazu, dass du dich mit deinen Gedanken im Kreis drehst, die dich zu keiner Lösung bringen.

 

Triff also aktiv eine Entscheidung für deinen sorgenfreien Ruhestand. Alleine dieses Commitment löst in dir aus, dass du bereit bist, neue Chancen zu erarbeiten.

 

Auch wenn dich deine geringeres Gehalt, deine Teilzeittätigkeit, die bessere Steuerklasse für deinen Mann erstmal nicht so toll sind, gibt es auch dafür Lösungen.

 

Überwinde deine inneren Zweifel und gehe aktiv nach vorne und verhandle das Gehalt, das du verdienst. Verändere als Selbständige deine Preise und passe sie schrittweise an.

 

Wenn du eine Teilzeittätigkeit ausübst, dann schaue dir an, ob du deine Stunden stufenweise anheben kannst – angepasst auf die deine Bedürfnisse und die deiner Familie.

 

Vereinbare mit deinem Partner einen schriftlichen Versorgungsausgleich, mit dem du finanziell besser gestellt bist. Das verändert dein Gefühl und gibt dir eine Wertschätzung deiner Leistungen als Mama.

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