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Warum dich Kredite in riesige Schwierigkeiten bringen

Hand auf Herz – wie gerne kaufst du ein?

 

Shoppst du, wenn es dir gut geht oder wenn es dir schlecht geht?

 

Wieviele Dinge hast du, bei denen du festgestellt hast, dass du sie nicht wirklich brauchst?

Woher der Wunsch nach Konsum kommt

Die Zahl überschuldeter Menschen ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Immer mehr Menschen kaufen sich Dingen die sie sich nicht leisten können. Zum einen um andere Defizite auszugleichen. Für diesen klitzekleinen Moment des Glücksgefühl, den sie für wenige Minuten verspüren.

Du kannst den aktuellen Blogartikel auch als Podcast hören:

Wenn du einkaufst, dann kannst du nebenbei ganz einfach deine Motive zum Shoppen herausfinden. Shoppst du, wenn es dir gut geht oder kaufst du gerne ein, wenn es dir nicht gut geht oder du dich über eine bestimmte Sache ärgerst?

 

Das herauszufinden ist ein riesiger Schlüssel. Damit erkennst du nämlich deine Motive, warum du einkaufst und was es in dir auslöst.

 

Häufig shoppst du, wenn es dir emotional nicht gut geht und du eigentlich ein ganz anderes Bedürfnis hast. Nämlich das Bedürfnis nach Zuwendung und Nähe. Mit dem Akt des Einkaufen bekommst du für einen kurzen Augenblick den Moment der Freude zu spüren, der aber nicht lange anhält, weil dein wirkliches inneres Bedürfnis, etwas auszugleichen, nicht durch den Kauf erfüllt wird.

 

Wenn du dir bestimmte Gegenstände kaufst, dann findet körperlich ein sehr spannender Prozess statt. Hast du schonmal bewusst wahrgenommen, WIE du dich fühlst, wenn du Käufe tätigst?

 

Dein Herz fängt an zu klopfen, du fühlst eine angenehme Aufregung in dir, es ist, als ob viele Schmetterling in deinem Bauch einen Tanz aufführen. Erkennst du dich wieder? Es ist dieses wundervolle Gefühl, wenn du verliebt bist und die Welt dauerhaft in Glitzerregen steht.

 

Dieses körperliche Gefühl ist das, das du erleben möchtest, wenn du shoppst. Auch wenn es nicht lange anhält, ist es ein kurzer Kick, der dich immer wieder an den Punkt bringt, die JA-Entscheidung zu einem Kauf zu tätigen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob du in einem Geschäft einkaufst oder ob du online bestellst.

 

Dieses Hochgefühl hält nur ganz kurz an und auch die Freude, über deinen neuen Besitz. Oft ist es auch so, dass du am nächsten Tag nicht mehr viel Interesse an deinem neuen „Ding“ hast.

 

Aus dem kurzen Kick kann schnell eine Shopping-Sucht werden.

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Der andere Grund, warum Menschen einkaufen ist, weil sie damit ihr Umfeld beeindrucken wollen. Es geht darum, den anderen zu zeigen, was du dir für ein tolles Auto oder für Markensachen leisten kannst.

 

Hast du das auch schonmal gemacht, dass du dir bestimmte Dinge gekauft hast, um deine Kollegen, deine Nachbarn oder deine Familie zu beeindrucken?

 

Und das krasseste an der Sache ist, dass wir oft nicht einmal die Leute mögen, vor denen wir Eindruck machen wollen.

 

Erkennst du dich an der einen oder anderen Stelle auch wieder? Ich habe früher auch ohne Ende geshoppt. Es hat so lange gedauert, bis ich mir auf die Schliche gekommen bin.

 

Egal, was dein Antrieb ist, um einzukaufen, wenn du unkontrolliert shoppst, dann passiert es schnell, dass du deinen Kontostand aus deinen Augen verlierst. Das führt dazu, dass du nicht mehr einschätzen kannst, ob dein Konsumwunsch überhaupt drin ist.

 

Die Verschuldung hat aus meiner Sicht zugenommen, weil den Menschen ein so unendlich wichtiges Grundprinzip nicht klar ist und sie es zum Teil nicht verstanden haben: Kaufe dir nur das, was du dir leisten kannst!

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Die geheimen Tricks der Wirtschaft

Die Grundprinzipien für Shoppingverhalten sind der zentrale Punkt für die Steuerung der Wirtschaft. Es werden verschiedene Mechanismen genutzt, um die Konsumenten einzufangen.

 

Du bekommst verschiedene auf dich zugeschnittene Angebote und in dir werden plötzlich Bedürfnisse wachgeküsst, von denen du nicht mal wusstest, dass du sie hast. Das hat sehr viel mit Verkaufspsychologie zu tun.

 

Um in den Menschen das Bedürfnis nach größeren Anschaffungen zu wecken, werden Kredite mit 0 % Zinsen angeboten.

 

Null Prozent Finanzierungen gibt es dennoch nicht. Auch wenn der Zinssatz bei Null liegt, wird es am Ende sehr teuer für dich.

 

Die Steuerung des Konsums erfolgt mit geheimen Tricks, die dich in Versuchung führen:

  • 1. Auch wenn 0% verlockend klingen, ist es schlicht und ergreifend eine Werbemaßnahme, die einsetzt wird, damit du kaufst. Über 60 % der Käufe kämen nicht zustande, wenn es das Kreditangebot nicht geben würde.

  • 2. Du kaufst mehr, als du dir leisten kannst, weil es ja nichts zusätzlich kostet.

  • 3. Die kleine Ratenbelastung vermittelt dir den Eindruck, dass du es dir ja doch leisten kannst, was aus meiner Sicht ein großer Irrtum ist. Denn wenn du es dir leisten könntest, dann müsstest du keinen Kredit aufnehmen.

  • 4. Bestimmte Güter werden teurer angeboten, um die Null Prozent Zinsen wieder auszugleichen.

  • 5. Es laufen Kooperationen mit Banken im Hintergrund, die Kredite für den Händler abwickeln. Das ist für die Bank attraktiv, weil sie neue Kunden gewinnen kann, ohne in der 1. Reihe zu stehen.

  • 6. Es können unter Umständen Bearbeitungskosten anfallen.

  • 7. Kredite birgen Risiken und deshalb wird beim Abschluss empfohlen, den Kredit absichern zu lassen, für den Fall, dass du arbeitslos wirst, um deine Familie zu schützen.

Welche 6 Alternativen es für einen Kredit gibt

Wenn du dir bestimmte Dinge nicht leisten kannst, dann musst du leider die Popobacken zusammenkneifen und es dir im allerersten Schritt eingestehen, dass es im Moment einfach nicht drin ist. Das ist die größte Hürde und tut am meisten wehr. Denn wer will das in diesen Augenblicken wirklich zugeben?

 

Ich hatte solche Momente in der Vergangenheit oft und ich war lange Zeit nicht ehrlich zu mir und habe der Realität ins Auge gesehen.

 

Nur, weil du dir bestimmte Gegenstände im Augenblick nicht leisten kannst, ist das kein Weltuntergang. Du kannst verschiedene andere Wege nutzen, mit denen es dir gelingt, dir doch deine Träume zu erfüllen.

  1. Fange an frühzeitig für deine finanziellen Wünsche auf einem Extra Konto zu sparen.
  2. Nutze Marktplätze, die gebrauchte Gegenstände zu einem kleinen Preis anbieten.
  3. Wenn du verreisen willst und kein Geld hast, dann nutze Systeme wie Couchsurfing oder „Work and Travel“.
  4. Kaufe dir zum Beispiel ein Auto, das älter ist.
  5. Schau dir an, in welchen Alltagssituationen du sparen kannst. Das kann zum Beispiel dein täglicher Kaffee to Go sein.
  6. Entwickle Ideen, um dein Einkommen zu erhöhen.
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Es erfolgt aus meiner Sicht eine große Fehlsteuerung der Wirtschaft, die mit „Null-Prozent-Finanzierungen“ locken und es zum It-Faktor machen, bestimmte Dinge auf Pump zu kaufen.

 

Banken und Wirtschaftsunternehmen bauen mit günstigen Konsumentenkrediten ein System auf, das Nicht-Leisten-Können als Basis hat. Was glaubst du, wie lange das gut gehen kann?

 

Ich halte es für extrem wichtig, alternative Wege zu entwickeln, um sich Konsumwünsche zu erfüllen, ohne das es über eine Finanzierung läuft. Es ist überhaupt nicht gut, einen Urlaub, den du heute machst, die nächsten 1-3 Jahre zurückzuzahlen. Wie willst du dir später einen Urlaub leisten, wenn du es heute schon nicht kannst?

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7 einfache Tipps, mit denen es dir gelingt ein Leben ohne Schulden aufzubauen

Ein Leben ohne Schulden – wie klingt das für dich?

 

Erleichternd, sorgenfrei, beschwingt und frei? Das kannst du schaffen – davon bin ich tief überzeugt!

 

Mit diesen 7 einfachen Tipps gelingt es dir, dir ein Leben ohne Schulden aufzubauen:

  1. Mache eine knallharte Betrachtung, wo du heute finanziell stehst. Schaue dir an, was monatlich reinkommt und stelle im 2. Schritt fest, wie hoch deine monatlichen Kosten sind. Zu den festen monatlichen Kosten gehören deine Miete oder die Kosten für dein Eigentum, Strom, Telefon, Sparraten, Krankenversicherung, Lebensmittel… Zu deinen variablen monatlichen Kosten gehören z.B. deine jährlichen Versicherungsbeiträge, Urlaube, besondere Ausgaben…
    Sei bei der Betrachtung ganz genau! Lies gerne meinen Blogartikel „Deine 3 Schritte Formel zu deiner finanziellen Freiheit“. Im 3. Schritt spreche ich ganz ausführlich über deine Ausgaben.
  2. Kaufe dir keine Dinge, die du dir heute nicht leisten kannst. Die einzige Ausnahme besteht für mich, in dem Kauf einer Immobilie.
  3. Lasse den Dispositionskredit auf deinem Konto streichen! Es gibt Untersuchungen die zeigen, dass ein Dispo irgendwann von fast jedem in Anspruch genommen wird.
  4. Nutze keine Kreditkarten, wenn es nicht wirklich notwendig ist, z.B. als Kaution für einen Mietwagen. Die meisten Kreditkarten haben eine monatliche Abrechnung. Das heißt, es gibt diesen einen Tag im Monat, an dem „Zahltag“ ist. Häufig verlieren die Menschen das aus den Augen, weil die Ausgabe schon ein paar Wochen zurückliegt. Sie werden überrascht und sie haben dann möglicherweise ein Problem, weil sie vergesen haben, dass die „Kreditkartenkeule“ noch kommt.
  5. Wenn du dieses Gefühl hast, dass du bestimmte Gegenstände unbedingt haben musst und dein Leben davon anhängt, wenn du sie nicht kaufst, dann warte auf jeden Fall 24 h, bevor du es im echten Leben oder im Internet kaufst. Diese Methode nenne ich „Wait 24h Honey“. Das bewahrt dich vor unnötigen Ausgaben, weil das „Ich-muss-das-unbedingt-haben-Gefühl“ am nächsten Tag nur noch bei 20% liegt und du deinen Kauf, der heute so wichtig war, sehr wahrscheinlich nicht mehr tätigst.
  6. Lege das Geld, das du sparst, weil du es nicht ausgibst, in eine Extra Box oder auf ein Extra Konto und schaue dir nach 6 Monaten an, wieviel zusammengekommen ist.

FAZIT

Gehe in dich und stelle mit der Hand aufs Herz fest, warum du eine bestimmte Sache kaufen möchtest. Sei dabei total ehrlich zu dir.

 

Überprüfe genau, ob du das, was du jetzt unbedingt kaufen möchtest auch wirklich benötigst. Warte mit deiner Entscheidung 24 h, bevor du dich im Geschäft oder im Internet für den Kauf entscheidest. Über 80 % der Dinge, die dir gestern so wichtig erschienen, werden es morgen nicht mehr sein.

 

Prüfe bei jedem größeren Wunsch, den du hast, ob du es dir auch wirklich leisten kannst. Wenn du es dir nicht leisten kannst, dann verzichte darauf und nimm für Konsum keinen Kredit auf.

 

Führe dir die geheimen Tricks der Wirtschaft vor Augen, dass es darum geht, dich zum Kauf von bestimmten Gütern zu bewegen, egal ob du es dir leisten kannst oder nicht.

 

Nutze Alternativen, um dir deine Konsumwünsche zu erfüllen. Spare klassisch auf die Dinge, die du dir zukünftig leisten willst. Kaufe Dinge zum kleinen Preis und mache Urlaub auf Low-Budget Basis. Auch beim Auto muss es nicht das neueste Modell sein. Mache Einsparungen im Alltag.

 

Für ein Leben ohne Schulden empfehle ich dir:

  1. eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung zu machen
  2. keine Dinge zu kaufen, die du dir heute nicht leisten kannst
  3. Dispo streichen lassen
  4. keine Kreditkarten nutzen
  5. „Wait 24h Honey“ Regel anwenden
  6. deine Einsparungen auf einem gesonderten Konto zu sammeln und regelmäßig „Kasse“ zu machen, um zu sehen, was du alles eingespart hast

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  • deine Einnahmen
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