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Wie die gesetzliche Rente (nicht) funktioniert

Rente mit 50, 60 oder 70 Jahren?

 

Wie sieht deine persönliche Rentenplanung aus? Hast du dir schonmal Gedanken darüber gemacht oder ist es ein Thema, das du gerne zur Seite schiebst?

 

An dieser Stelle kann ich dich beruhigen! Über das Thema Rente sprechen nicht viele Menschen gerne, weil es für die meisten irgendwie unsexy ist.

 

In dem heutigen Blogartikel geht es um die gesetzliche Rentenversicherung. Ich schreibe über wichtige Fakten, die für deine persönliche Rentenplanung essentiell wichtig sind!

Warum Schwarzmalerei in der gesetzlichen Rentenversicherung so wichtig ist

Über die Rente zu sprechen, sorgt bei den meisten Menschen für ein mulmiges Gefühl. Das kann ich total gut nachvollziehen, denn das, was du über die Rente liest, ist alles andere als erheiternd.

 

Zumindest ist es das, wenn ich die Schlagzeilen in den Zeitungen lesen:

  • Du wirst in Altersarmut enden.
  • Arbeitgeber verlangen längere Lebensarbeitszeit.
  • Wie Rentner sich gegen die Doppelbesteuerung wehren.
  • Altersarmut – für viele bleibt nur noch die Grundsicherung.
  • Achtung: Gehen diese Rentner nach der Corona Krise leer aus?

 

Ich weiß nicht, wie es dir geht, wenn du diese Zeilen liest. Bei mir führen sie zu schlechter Laune und Schwere. Und ganz ehrlich, das möchte ich nicht. Und deswegen sage ich an dieser Stelle ganz. Laut STOP! Es geht definitiv auch anders!

Du kannst den aktuellen Blogartikel auch als Podcast hören:

Wenn alles keine Rolle spielen würde und dir eine Fee einen Wunsch für dein Lieblingsleben in deiner Rente erfüllen würde. Wie lauten die Antworten auf die folgenden Fragen:

  • Wie schaut dein Ruhestand aus?
  • Wie lebst du?
  • Wo lebst du?
  • Welche Menschen sind bei dir?
  • Wieviel Geld steht dir monatlich zur Verfügung?

 

Nimm dir bei der Beantwortung gerne Zeit und mache es auch schriftlich, denn es hat eine ganz andere Wirkung für dein Unterbewusstsein, wenn du dir die Antworten aufschreibst. Du kannst es dir jederzeit durchlesen und auch wieder ergänzen – je nachdem, wie sich deine Rentenplanung verändert.

 

Wenn du angestellt bist und in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlst, dann habe ich an dieser Stelle wichtige Informationen für dich.

 

Fast 38 Millionen zahlen aktuell in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Für die meisten ist dieser Baustein der wichtigste in ihrer Altersvorsorge.

 

Die Vorläufer der gesetzlichen Rentenversicherung wurden von Bismarck 1891 eingeführt. Das heißt vor knapp 130 Jahren.

 

Damals betrug das Eintrittsalter 70 Jahre. Das heißt, die 70., die heute diskutiert wird, geht auf die Ursprungsform zurück.

 

Die Lebenserwartung lag damals übrigens bei Männern bei 66 Jahren und bei Frauen bei 69 Jahren. Jetzt kannst du dir an 3 Fingern ausrechnen, warum das System so gut funktioniert hat.

 

Der Großteil der Menschen hat die Rente nicht erlebt.

 

Das hat sich für die heutige Form der gesetzlichen Rentenversicherung total verändert. Im Augenblick liegt das Eintrittsalter bei 67 Jahren.

 

Die Lebenserwartung liegt in 2020 aktuell bei Frauen bei 83,6 Jahren und bei Männern bei 78,9 Jahren. Ich gebe an dieser Stelle eine kleine Preview der Lebenserwartungen in 40 Jahren.

 

Diese liegt in 2060 bei Frauen bei 88,1 Jahren und bei Männern bei 84,4 Jahren.

 

ABER und an dieser Stelle kommt ein fettes Ausrufezeichen von mir. Das sind theoretische Zahlen und die Realität sieht anders aus.

 

Meine Oma ist 1933 geboren und ist 86 Jahre. Sie liegt also total über dem Durchschnitt. Und damit ist sie nicht alleine.

 

Wenn du also irgendwann die gesetzliche Rentenversicherung in Form einer monatlichen Auszahlung erhältst, ist es wichtig zu verstehen, dass die Prognosen sehr wahrscheinlich nicht so eintreten werden, weil sich die Rahmenbedingungen dramatisch verändert haben.

 

Das heißt, Schwarzmalerei ist an deiner Stelle notwendig, um dich einzuladen, dein Bewusstsein für die gesetzliche Rentenversicherung zu schärfen.

79 - gesetzliche Rentenversicherung

Wie die gesetzliche Rentenversicherung funktioniert

Die gesetzliche Rentenversicherung ist ein Umlageverfahren. Das heißt, das du als aktueller Beitragszahler die Rentner finanzierst.

 

Dieses System wird auch Generationenvertrag genannt. Das heißt, die Generation der Kinder und Enkelkinder finanzieren auch irgendwann deine Rente.

 

Durch das Umlageverfahren werden jedes Jahr zum 01.07. die Rente an die Löhne angepasst. Das heißt, wenn der Lohn steigt, dann steigt auch die Rente. Allerdings passiert das nicht im gleichen Verhältnis.

 

Wenn die Rente ausgerechnet wird, dann gibt es einen Nachhaltigkeitsfaktor, der berücksichtigt wird. Das bedeutet konkret, dass aufgrund der abnehmenden Einzahler in die gesetzliche Rentenversicherung, immer weniger Menschen die aktuellen Rentner finanzieren. Um die Beitragszahler zu entlasten, fallen die Rentenerhöhungen für die Rentner immer geringer aus, als die tatsächlichen Lohnanpassungen.

 

Bei Einführung der Rentenversicherung lag das Verhältnis bei den Einzahlern bei 4-5 pro Rentner, aktuell liegt es bei 3 Einzahlern und zukünftig wird das Verhältnis bei 2 Einzahlern für einen Rentner sein.

 

By the Way: Deutschland liegt nach Japan auf Platz 2 mit der schlimmsten Rentnerquote.

 

Der Beitrag für die gesetzliche Rentenversicherung beträgt in 2020 18,6 % vom Bruttoeinkommen und wird hälftig von dir und von deinem Arbeitgeber gezahlt.

 

Es gibt monatliche Beitragsbemessungsgrenzen für Ost und West. Die BBG Ost beträgt monatlich 6.450,- EUR und die BBG West 6.900,- EUR. Das heißt, wenn dein Bruttoeinkommen höher ist, dann zahlst du für alles, was über diesen Summen liegt, keinen Beitrag in die gesetzliche Rentenversicherung.

 

Deine eigene Rentenprognose errechnet sich mit Hilfe von Entgeltpunkten. Das bedeutet, dass sie sich nach der Höhe des Arbeitseinkommens berechnen.

 

Ein Entgeltpunkt entspricht dem Durchschnittseinkommen, der Einzahler in die gesetzliche Rentenversicherung. Das betrug in 2019 38.901,- EUR. Das sind monatlich gut 3.200 EUR.

 

Das heißt, wenn du doppelt soviel verdient hast, dann bekommst du zwei Entgeltpunkte. Wenn du die Hälfte verdient hast, dann bekommst du einen halben Entgeltpunkt als Anspruch auf dein gesetzliches Rentenversicherungskonto gutgeschrieben.

 

Einem Entgeltpunkt ist eine Euro Summe = Rentenwert zugeschrieben. In 2019 betrug die Summe in Ost 31,89 EUR und in West 33,05 EUR.

 

Das heißt konkret für dich, dass du deine Rentenpunkte mal diesem Eurowert multiplizierst und dann bekommst du deine Rentenhöhe ausgerechnet.

79 - gesetzliche Rentenversicherung

Das gesetzliche Regeleintrittsalter beträgt für alle, die ab 1964 geboren sind – aktuell 67 Jahre. Wenn du früher in Rente gehst, dann ist das aktuell frühestens zum 63. Lebensjahr möglich.

 

Wenn du bis zum 63. Lebensjahr 45 Jahre eingezahlt hast, dann darfst du schon früher in Rente gehen, ohne, dass, dir Etwas abgezogen wird.

 

Für jeden Monat, den du früher in Rente gehen willst, werden dir 0,3 % abgezogen, das heißt pro Jahr sind das 3,6 %, die du weniger bekommst.

 

Die gesetzliche Rentenversicherung kannst du allerdings frühestens zum 63. Lebensjahr abrufen. Das hieße für dich dann einen Abzug von 4 mal 3,6 % = 14,4 % Abzug von deiner Bruttorente.

 

Das klappt allerdings erst, wenn du 35 Jahre Wartezeit in der gesetzlichen Rentenversicherung erfüllt hast.

 

Um generell einen Rentenanspruch aus der gesetzlichen Rentenversicherung zu erwerben, musst du mindestens 5 Jahre eingezahlt haben.

 

Es ist von enormer Bedeutung, dass du für deine Altersvorsorge losgehst.

Die 3 Must-Have für deine Rentenplanung

Jetzt hast du erstmal einen guten Überblick, wie die gesetzliche Rentenversicherung funktioniert. Ich weiß, das war eine Menge an theoretischem Input.

 

An dieser Stelle habe ich noch 3 wertvolle Hinweise für dich, die du in deiner Rentenplanung auf jeden Fall berücksichtigen solltest.

 

Deine jährliche Renteninfo, die du als aktiver Beitragszahler mit 5 Jahren Einzahlungspflicht und zum 27. Lebensjahr erhältst, gibt dir eine Prognose an.

 

Und ich betone an dieser Stelle – es ist eine Prognose! Wenn du das R weglässt, dann zeigt es für dich, wie verlässlich die Summe ist.

 

Es ist wichtig, dass du weißt, dass es sich um keine Auszahlungsgarantie handelt, sondern eine ungefähre Höhe.

 

Die gesetzliche Rentenversicherung steht vor der großen Herausforderung, dass die Rentner immer älter werden und länger ihre Rente erhalten. Auf der anderen Seite zahlen zu wenig Menschen ein.

 

Ich lade dich ein, dir an dieser Stelle selbst die Frage zu beantworten, für wie wahrscheinlich du die Auszahlung erhältst.

 

Das 2. Must Have für deine Rentenplanung ist der Punkt Bruttorente. Die Zahl, die du jährlich zugeschickt bekommst, ist eine Bruttorente.

 

Das heißt, du zahlst im Rentenalter darauf noch Steuern und den Beitrag für eine Krankenversicherung. Die Höhe ist davon anhängig, ob du gesetzlich oder privat krankenversichert bist.

 

Und last-but-not-least ist dieser Punkt für alle Mamas und Papas wichtig. Wenn du wegen deiner Kinder eine bestimmte Zeit zu Hause gewesen bist und nicht gearbeitet hast, dann hast du die Möglichkeit, maximal 3 Jahre die Anrechnung deiner Kindererziehungszeit zu beantragen.

 

Das kannst du auf der Seite von deinem Rentenversicherungsträger machen. Welcher das ist, kannst du auf deiner Renteninformation erfahren. Du siehst das oben rechts.

79 - gesetzliche Rentenversicherung

FAZIT

Wie du später in deiner Rente leben möchtest, ist die Wahl, die du heute triffst. Male dir die schönste Möglichkeit aus, wie du leben willst. Grenzen spielen an dieser Stelle keine Rolle.

 

Schwarzmalerei für die Zukunft der gesetzlichen Rentenversicherung ist wichtig, um deine Aufmerksamkeit zu schärfen.

 

Deine gesetzliche Rente wird anhand deiner Entgeltpunkte ausgerechnet.

 

Mache dir klar, dass es sich um eine unverbindliche Prognose handelt. Schärfe deinen Verstand und entscheide selbst, für wie wahrscheinlich du die Prognose für dich hältst.

 

Ich lade dich ein, für deine Rente loszugehen und jeden Tag zu träumen, wie du als Renter*in lebst und dann alle Schritte gehst, die es dir ermöglichen, einen unbeschwerten Ruhestand zu erleben.

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